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Office of Ageing

Heute hatte ich einen Termin mit Simon, ein Manager des OOA, eine Organistion der Regierung von New South Wales.

Bermerkenswert auch hier wieder die  Unkompliziertheit der Australier:

Simon und ich gingen zum Lunch in ein nicht weit entferntes Business Gebäude, nahmen Platz in der Lounge und das Erste was Simon machte:

"Gosh, new shoes!" und er kickte seine Schuhe weg. Dann stand er auf und holte erst einmal etwas zu trinken.

Ich meine zu wissen, dass nicht jeder Deutsche damit klar kommen würde... ;-)

Simon erzählte mir von den Strategien des OOA und gab mir viel Material mit.

New South Wales (NSW) ist sehr ambitioniert in der Seniorenpolitik.

Hier heißt es: take care before you're old.

Es gibt Aktionspläne für Menschen ab 45 und ein sehr umfangreiches senior program für Menschen ab 60.

Besonders interessant: die senior's card!

Jeder ab 60, permanent in NSW wohnend und nicht mehr als 20 Wochenstunden in Lohn und Brot kann die Karte beantragen und nutzen.

 Damit eröffnen sich viele, wirklich viele Angebote:

- 2,50 AUD (1,69&euro für Tageskarten der öffentlichen Verkehrsmittel, beinhaltet Busse, Fähren, Züge und light trains.

-monatliche kostenlose Feiern und Aktivitäten, organisiert durch das OOA und partizipierende Organisationen

- viele Vergünstigungen, z.B. Einkauf bei Woolworth's

Und vieles mehr!

Simon, der erst seit Oktober 2013 in dieser Position arbeitet, baut an einem Netzwerk für die Senioren, knüpft Kontakte mit Day Centern und übergeordneten Einrichtungen.

Die multikulturelle Vielfalt in Sydney, bzw. in NSW, hat einen wichtigen Stellenwert.

So sind z.B. die Freizeitaktivitäten u.a. unter diesem Aspekt gestaltet, die Handouts in Papierform haben mehrsprachige Übersetzungen und es arbeiten viele Menschen mit Migrationshintergründen zusammen, welche die kulturellen Verschiedenheiten und Problematiken verstehen können.

Immer noch schwierig: die Gesellschaftliche Stellung und Integration der indigenous people.

Die Abourigines gelten z.B. als Senioren im Alter von 50 Jahren. Allerdings möchten/ wollen diese nicht wirklich an den Programmen teilnehmen- man weiß es nicht genau.

Sie bleiben meistens unter sich, in ihren communities.

Auch liegen hier oft signifikante, soziale Unterschiede vor.

Diese Tatsachen sind allerdings sehr schwierig zu begreifen, formulieren und definitiv ein Kapitel für sich.

***

Today I had an appointment with Simon , a manager of the OOA, an organistion of the Government of New South Wales.

Remarkably realistic and richly here again the simplicity of Australians :

Simon and I went to lunch at a not far distant Business building , sat in the lounge and the first thing Simon did :

" Gosh , new shoes! " and he kicked his shoes off . Then he got up and fetched  something to drink.

I mean to know that not every German would come so clear ... ;-)

Simon told me about the strategies of the OOA and gave me a lot of material .

New South Wales (NSW) is very ambitious in older persons.

Here it is : take care before you're old .

There are  action plans for people over 45, and a very comprehensive senior program for people 60.

Particularly interesting : the senior 's card !

Everyone aged 60 , permanently living in NSW and not more than 20 hours per week "in wages and bread" may apply for and use the card.

 Thus, a lot of really open , lots of offers :

- 2.50 AUD (1.69 € ) for day tickets for public transport , including buses, ferries , trains and light trains .

- monthly free gatherings and activities organized by the OOA and Participating Organizations

- Many benefits , such as Shopping at Woolworth 's

And much more!

Simon, who is working in this position only since October 2013 , is based on a network for the elderly, makes contacts with day centers and superior facilities.

The multi-cultural diversity in Sydney, or in NSW, has an important place .

Thus, for example, leisure activities , among others designed with this in mind , the handouts in paper form have multilingual translation and many people work together with immigrant backgrounds who understand the cultural differences and problems .

Still difficult : the social status and integration of the indigenous people .

The Abourigines apply , for example, as seniors at the age of 50 years. However want / want this do not really participate in the programs - you do not know exactly .

They mostly keep to themselves in their communities .

Also here are often faced with significant social differences .

These facts are , however, very difficult to understand , formulate and definitely a chapter in itself .

 

 

9.4.14 23:19


Letzter Tag in Chesalon

Wie man sich in zwei Wochen eingewöhnen kann...schon interessant :-)

Besonders toll und eine große Erfahrung waren die Gespräche mit den Bewohnern.

Sicher- einige werden jetzt sagen oder denken: was ist denn daran besonders? Wir haben auch Bewohner, die aus einem anderen Land kommen!

Sicher, das haben wir!

Und ja, jede Lebensgeschichte ist interessant!

Aber es ist doch "anders", wenn man innerhalb Europas seinen Lebensmittel, warum auch immer!, verlagert, ODER via Schiff, beschwerliche 8 bis 10 Wochen Überfahrt, in ein unbekanntes Land, in einen fast unberührten Kontinent übersiedelt, der am anderen Ende der Welt liegt.

Dieser Kontinent ist so anders und die australische Geschichte so jung, schlappe 200 Jahre.

Aber Australien lag 50 Millionen Jahre unberührt im Ozean, hat eine einzigarte Flora und Fauna und eine sehr mystische Kultur der indegenous people.

Nun stelle man sich vor:

Es sind die 1940er oder 1950er Jahre, bedenkt die politische Lage und Aufklärung dieser Zeit, die Verkehrsmittel usw....

Es ist eine besondere Erfahrung, wenn ältere Menschen von dieser Zeit berichten, oder???

Ich habe hier viele bemerkenswerte Menschen kennenlernen dürfen und bin dafür sehr dankbar.

Es war mir eine Freude heute noch einmal durch das Haus zu gehen und mit der "Kollegin" zu sprechen und die Bewohner zu begleiten.

Am Montag werde ich Vormittags noch einmal einen Bewohner besuchen- das ist ein Versprechen und die letzten Bilder aufnehmen.

Abends um 21.50 geht es los- 24 Std. Reisezeit, Zeitverschiebung und Co.

***

How you can get into in two weeks ... quite interesting :-)

Especially wonderful and a great experience were the conversations with the residents.

Sure , some will say or think now : what is it special? We also have residents who come from another country !

Sure, we have!

And yes, every life story is interesting !

But it's "different ", if you moved within Europe , for whatever reason ! , Relocated , OR via ship , arduous 8 to 10 weeks crossing , in an unknown country , in a pristine continent at the other end of the world .

This continent is so different and the Australian story so young, 200 years.

But Australia was 50 million years untouched in the ocean, has a such a unique flora and fauna and a very mystical culture of the indegenous people .

Now just imagine :

It's the 1940s or 1950s , considering the political situation and enlightenment this time , means of transport etc. ...

It is a special experience when older people report of this time , or?

I have stayed here many notable people to know her and I am very grateful .

It was a pleasure to me to go again today through the house and talk to the " colleague " and to assist the residents .

On Monday morning I will again visit a resident - that's a promise and take the last pictures .

Evening at 21.50 we go 24 hours travel time, time shift and Co.

8.4.14 22:46


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